Magnetfeld Erde - Text - Kosmos Im Wandel

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Magnetfeld Erde - Text





Wegen seiner Bedeutung für die Navigation (vor allem der Seefahrer) wurde das Erdmagnetfeld bereits früh erforscht.
Das Geomagnetfeld entsteht durch Konvektionsströme der unterschiedlichen Schalen im Erdinneren.
Es schützt die Erde vor den Sonnenwinden und lenkt die geladenen, die DNS beeinflussenden Teilchen (Van-Allen-Gürtel), ab.
Dadurch wird die Form extrem verzerrt (manchmal Polarlicht).
Johann Carl Friedrich Gauß  (deutscher Mathematiker, Astronom, Physiker) hat 1837 mit einem sogenannten Magnetometer erstmals exakt jene Kraft gemessen, die Kompassnadeln anzieht.
Das Erdmagnetfeld ist ein Gleichstromfeld.
Heute wird das Magnetfeld der Erde von 200 Mess-Stellen rund um den Globus (auch von Satelliten) ständig verfolgt und gemessen.
Die Feldstärke des Erdmagneten hat in den letzten 170 Jahren um erwa 10 % abgenommen.
Die magnetischen Pole wandern.
Der arktische Magnetpol in Kanada wandert derzeit mit steigender hoher Geschwindigkeit Richtung Asien (Geoforschungszentrum Potsdam).
Weiters stellte die NASA 2009 sonnenseitig einen großen  Bruch im Magnetfeld der Erde fest.
Aus Logbüchern (David Gubbins, UNI Leeds), Vulkangestein, Ziegeln und Tonscherben können wir die Feldstärke der älteren Zeit bestimmen.
Für die Zeit von 1590 bis etwa 1840 ergeben die daraus gewonnenen Daten nur eine sehr geringe Abnahme des Erdmagnetfeldes.
Seit Christi Geburt hat die Feldstärke um rund 38 % abgenommen.
Das Magnetfeld hat keine statische Größe, sondern ist großen kurz- und langfristigen Schwankungen (etwa durch Sonnenstürme) unterworfen.
Satellitenzerstörungen, Funkstörungen, weite Stromausfälle, Kompassabweichungen stehen an der Tagesordnung.
1989 in Kanada, 2003 in Schweden, 1997 Satelliten-Zerstörung,…
Die physische und psychische Gesundheit der Menschen wird enorm belastet.
Störung des Schlafrhythmus, Steigerung von Krankenhauseinlieferungen, Herzinfarkten, Selbstmorden, Betriebsunfällen, Todesfällen, Verkehrsunfällen, Geburten, Depressionen, Konfliktbereitschaft, Beeinflussung der Gehirnaktivität (Bewußtseinsveränderung), Veränderung der Morphogenese, Veränderung der DNS, außergewöhnliche Heilerfolge bei „aufgegebenen" Patienten,     (Becker, Reiter, Persinger, Liebhoff, Oraevskii, Ciba-Geigy AG, Massachusetts Institute of Technology-MIT, Ludwig-Maximilians-UNI München, Broers,NASA,…..).
Zwischen 1962 und 1965 führte das Max-Planck-Institut für Verhaltensphysiologie in Andechs (Deutschland) Experimente durch, bei denen gesunde Versuchspersonen von sämtlichen äußeren Feldern abgeschirmt wurden. Sämtliche biologische Rhythmen waren in kurzer Zeit komplett desynchronisiert. Psychische Anomalien waren die Folge.
Diese Erkenntnisse machte sich sogleich die Weltraumforschung zunutze.
Seither werden Astronauten künstlich erzeugten Erdfeldern ausgesetzt, um die „Weltraumkrankheit" zu verhindern, unter der sie vorher litten.
Außerdem ist das Erdmagnetfeld nicht einheitlich gleich stark.
Am stärksten ist das Feld an beiden Polen, sowie im südlichen Australien (etwa 70.000 Nanotesla).
Im Inneren Brasiliens ist es dagegen weniger als halb so stark (etwa 30.000 Nanotesla).
Auf Grund der Rekonstruktion des Magnetfeldes früherer Zeiten, kann man feststellen, dass sich das Magnetfeld der Erde schon oft umgedreht hat.
So haben in den letzten 40 Millionen Jahren etwa 70 Umpolungen stattgefunden.
Lebewesen wie Zugvögel, Brieftauben, Meeresschildkröten, Haie, Wale, Bienen, Ameisen, einige Bakterienarten im Wasser, usw. orientieren sich durch Magnetitkristalle in ihrem Körper an den Feldlinien.
Auch wir Menschen besitzen fast unendlich viele kleinste Magnetitkristalle im Gehirn, nämlich etwa 5 Millionen auf 1 g Gehirnsubstanz, bei der Hirnhaut etwa 100 Millionen (Becker, Kirschvink).
Unser Gehirn und damit unsere Psyche reagiert daher wesentlich schneller auf Magnetfeldänderungen, als der restliche Körper.
Armin Grafe (Adolf-Schmidt-Observatorium für Erdmagnetismus in Niemegk) belegt Zusammenhänge zwischen Erdmagnetfeldstärke und gesellschaftlichen Umbrüchen.
Die großen Revolutionen der Menschheit haben immer zu Zeiten erhöhter Sonnenaktivität und daher schwankendem Magnetfeld stattgefunden (1789 französische Revolution, Revolution von 1848, Oktoberrevolution 1917 in Russland).
Physiker der ETH Zürich (Glattfelder, Battiston) stellten Zusammenhänge her zwischen Schwankungen des Weltmarktes und der Sonnenaktivität.
Jeder biologische Organismus, jede Zelle, jedes Organ, der ganze Mensch besitzt ein Magnetfeld (Lamprecht, Pohl,  
SQUID-Magnetometer  = Sensor zur sehr präzisen Messung extrem geringer Magnetfeldänderungen).
Deswegen sind Lebewesen von äußeren natürlichen UND künstlichen Magnetfeldern relativ leicht beeinflussbar und kontrollierbar.
Das Erdmagnetfeld mit seinen Frequenzen ist also so etwas wie ein Vermittler der globalen Datenbank zur Aufrechterhaltung und Steuerung der Lebewesen (
morphogenetisches Feld von Hans Driesch, Alexander Gurwitsch, Rupert Sheldrake).


 
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