Magnetfeld Mensch 2 - Kosmos Im Wandel

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Magnetfeld Mensch 2





Magnetitkristalle im Gehirn
Bereits 1992 gelang Prof. Joseph Kirschvink, Atsuko Kobayashi-Kirschvink und Barbara L. Woodford an der Geobiologischen-Universität am California-Institut of Technology (Caltech) in Pasadena der Nachweis vom massenhaften Vorkommen von  Magnetitkristallen  (Magneteisenstein) im menschlichen Gehirn.
Laut Prof. Kirschvink gibt es etwa 5 Millionen Magnetitkristalle auf 1 g Gehirnsubstanz, bei der Hirnhaut etwa 100 Millionen !
Biologische Magnete sind bereits in unterschiedlichen Lebewesen gefunden worden (Weichtiere, Bakterien, Honigbienen, Tauben, Lachse).
Diese Kristalle stehen stark mit dem Magnetfeld der Erde in Wechselwirkung.
Im Laborversuch lassen sich die aus der Gehirnsubstanz isolierten Magnetit-Kristalle bereits durch Magnetfelder bewegen, die nur wenig stärker sind als das an sich schwache irdische Magnetfeld !
Magnetit reagiert mehr als eine Million mal stärker auf ein äußeres Magnetfeld als jedes andere biologische Material.
Wenn nur eine von einer Million Zellen Magnetit enthält, kann ein Magnetfeld (z.B. auch das Erdmagnetfeld oder die Sonnenflecken) das Gehirn direkt beeinflussen.

 
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