PRÄZESSION - Kosmos Im Wandel

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PRÄZESSION





Die Erde hat keine exakte Kugelform, sondern durch die Abplattung durch die Rotation einen zusätzlichen „Äquatorwulst“.

Dadurch bewirken die Gezeitenkräfte von Mond und Sonne ein Drehmoment, welches die Erdachse aufzurichten versucht und zur Präzession der Erdachse führt.

Für einen vollen Kegelumlauf benötigt die Erdachse etwa 26000 Jahre.
Dieser Zeitraum wird Präzessions-Zyklus oder Platonisches Jahr genannt.

Gegenwärtig zeigt die Erdachse recht genau in Richtung des Polarsterns.



Unter Nutation (lateinisch nutare = „nicken“) versteht die Astronomie eine kleine periodische Schwankung der Richtung der Erdachse, die sich dem gleichmäßigen Kegelumlauf der Erdachse, der Präzession, überlagert.
Ihre Periodendauer beträgt 18,6 Jahre.

Entdeckt wurde der Nutationseffekt 1728 von James Bradley, als er genaue Analysen von Sternkoordinaten vornahm.



Unbestritten ist, dass 11.000 Jahre vor Christus, also vor etwa 13000 Jahren die Eiszeit begann.
Kann man daraus folgern, dass alle 13.000 Jahre so ein Ereignis eintritt, wenn die Präzessionsbewegung und die Massenverteilung auf der Erde sowie der Gezeiteneinfluss durch Mond und Sonne auf die Erde in einen Grenzbereich gelangen?

Erwartet uns das 2012 wieder ?
Haben deshalb die Maya ihren Kalender im Dezember 2012 enden lassen?

Aus der Vergangenheit wissen wir, dass es öfter zu einem massiven Rutschen der Erdplatten gekommen ist, was auch verständlich ist, wenn man an den früher zusammenhängenden Urkontinent denkt, der durch Zerreißen und Verschieben zu der heutigen Position der Kontinentalplatten geführt hat.

Daraus wird gefolgert, dass sich bei einer bestimmten Position der Erde in der Präzession dieser Effekt des „Plattenrutschens“ oder „Slidings“ einstellen kann, weil die Masseverhältnisse auf der Rotationsachse in ein so großes Ungleichgewicht geführt haben, die eine massive Veränderung erzwingen.

Ist die Periode der Präzession (26000 Jahre) die universelle Taktvorgabe der Erde und deren Leben ?
Ist sie der Evolutionsmotor ?

Sehr vieles spricht dafür !

Dieses Wackeln der Erde ist der Hauptgrund für die, auch heutigen, Klimaveränderungen – und nicht das von der Industrie als Billiardenumsatz gewünschte CO².



Dieses „Ende“ des derzeitigen Präzessionszyklus ist aber gleichzeitig der „Anfang“ eines neuen.

Wir sind also in der Krise.
Die Krise (altgriechisch κρίσις, krísis, ursprünglich „die Meinung“, „Beurteilung“, „Entscheidung“, später mehr im Sinne von „die Zuspitzung“) bezeichnet eine problematische, mit einem Wendepunkt verknüpfte Entscheidungssituation.



José  Argüelles:          „Damit tritt unser Planet in seine nächste evolutionäre Phase ein und sichert sich
einen Platz als neues Mitglied der Galaktischen Gemeinschaft“.

 
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