QUANTENPHYSIK - Kosmos Im Wandel

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QUANTENPHYSIK





Die  Quantenphysik  ist ein Teilgebiet der Physik, das sich mit dem Verhalten und der Wechselwirkung kleinster Teilchen befasst.

1927 wurde die Quantenphysik von  Werner Heisenberg  als endgültig und in sich widerspruchsfrei erklärt und bis heute widerspricht ihr kein Experiment.

Die Verwendung des Ausdrucks „Quantenphysik" ist erstmals 1929 in  
Max Plancks  Vortrag „Das Weltbild der neuen Physik" dokumentiert. Seine Erkenntnisse haben bis heute Bestand.

Die Quantenfeldtheorie ist die Grundlage aller Versuche, eine vereinheitlichte Theorie aller Grundkräfte zu formulieren.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die kleinsten Teilchen unserer Welt ganz eigenen Gesetzen gehorchen, die für uns Menschen unmöglich nachzuvollziehen sind.
Es gibt nichts Vergleichbares zur Quantenwelt in unseren Dimensionen.
Das wichtigste Werkzeug der Quantenphysik ist deshalb die Mathematik.
Allein durch sie wird es möglich Voraussagen über Quantenobjekte zu machen.

Grundlegende Erkenntnis der Quantenphysik: Information ist der Urstoff unseres Universums.

Die Quantenphysik ist auf dem besten Wege, eine Schlüssel-Wissenschaft der Moderne zu werden.
Sie wird unsere noch stark materiell geprägte Wissenschaften bis in die Grundfesten beeinflussen.

Die Medizin wird sich davon verabschieden, den Menschen als eine aus Bauelementen bestehende Biochemiefabrik zu betrachten.
Die Psychologie  wird erkennen, dass BEWUSSTSEIN (Information und Kraft) ein natürliches Gestaltungsprinzip ist, welches weit über menschliche Nervenaktivität hinausgeht.

Die Quantenphysik zeigt, dass "kleinste" Teilchen wie Photonen, Elektronen, Protonen in Wirklichkeit noch eine Feinstruktur besitzen, bei der ihr "materieller" Charakter sich in Schwingungsvorgänge im energiegefüllten Raum auflöst.
Quanten sind die kleinsten gedachten Schwingungseinheiten.

Weiters gilt die sogenannte Nichtlokalität.
Das ist eine so enge Verkoppelung (
Verschränkung) von Quanten(schwingungs-)zuständen über sehr große Entfernungen, dass eine Veränderung des einen Zustandes ohne Zeitverzögerung (also ohne "Rücksicht" auf Einsteins Relativitätstheorie) eine Veränderung des anderen Zustandes zur Folge hat.

"Materiefrei" ist auch "energiefrei".

Die Quantenphysik ist auf dem besten Wege, uns die Materie zu rauben.

Erklärungsversuch:
Stellen Sie sich einen großen Goldbarren vor. Schneiden Sie diesen Goldbarren gedanklich in der Mitte durch, so erhalten Sie zwei kleine Goldbarren. Egal wohin Sie schauen, Sie sehen überall „Gold pur".
Halbieren Sie erneut einen der kleineren Goldbarren und machen Sie das immer wieder und wieder, so erhalten Sie jedes Mal „Gold pur".
Treiben wir dieses Spiel weiter, bis wir ein einzelnes Goldatom vor uns haben, so vermuten viele, dass diese Kugel innen bis zum Rand mit Gold gefüllt ist.

Genau an diesem Punkt befindet sich eine gedankliche Barriere, welche uns bei Überwindung in eine vollkommen neue Welt führen kann.

Ein Goldatom besteht zu mehr als 99,99% aus Vakuum.
Vergrößern wir das Goldatom zur besseren Verständlichkeit auf die Dimension eines Fußballs, so ließe sich sagen: „Da ist nichts außer Leere".
Selbst wenn wir das Goldatom auf die Dimension eines vierstöckigen Hauses vergrößern würden, erhielten wir einen riesigen Ball, der für unser Auge innen leer wäre.
Da ein Atomkern 100.000 Mal kleiner als das Atom selbst ist, würden wir innen nichts sehen.
Rein materiell würde auch die Außenhaut zu über 99,99% aus „nichts" bestehen.

Die Bausteine eines Atoms zeigen seltsame Eigenschaften.
Sie existieren nur in Wahrscheinlichkeiten und verändern ihr Erscheinungsbild sprunghaft.
Abhängig von der Art und Weise, wie Sie die Bausteine eines Atoms beobachten, erscheinen sie einmal als Welle und ein anderes Mal als Teilchen.
Laut Anton Zeilinger hat sich heute die Sichtweise durchgesetzt, dass subatomare Teilchen als Wahrscheinlichkeit existieren und erst durch den Vorgang der Beobachtung selbst geschaffen werden.

Das ist ungefähr so, als ob Sie Ihren Kühlschrank öffnen und ihn gefüllt mit Getränken und Speisen sehen. Schauen Sie allerdings wieder weg, so wäre an der Stelle des Kühlschranks gähnende Leere.
Der Kühlschrank wäre komplett verschwunden, jedoch als Wahrscheinlichkeit vorhanden.
Schauen Sie wieder hin, so würde er sich aus dem Nichts plötzlich wieder mit allen seinen Eigenschaften „materialisieren".

Bisher war auch Verlass darauf, dass sich diese vollkommen unverständliche Welt nur innerhalb des Atoms abspielt.
Aktuelle Experimente zeigen jedoch, dass sich die Quantenphysik langsam aber sicher der Makrowelt nähert.  Anton Zeilinger  prognostiziert für die Zukunft weitere Überraschungen und einen fundamentalen   Paradigmenwechsel.
Konnten  
Teleportationen  im Team von Anton Zeilinger (etwa auf den  Kanarischen Inseln) „nur" mit Hilfe von Photonen durchgeführt werden, so teleportierte die Forschergruppe von Rainer Blatt erstmals ein ganzes Atom.

Im Sommer 2004 ging eine Sensationsmeldung um den Globus.
Innsbrucker Experimentalphysiker rund um  Rainer Blatt  hatten erstmals die „Teleportation" des Quantenzustandes eines ganzen Atoms hin zu einem zweiten Atom demonstriert.

Teleportation nennt man die Herstellung einer exakten Kopie eines Quantensystems an einem anderen Ort durch Ausnutzung „verschränkter" Zustände.
Dabei wird das Original eigenschaftslos (informationslos), es überträgt alle seine Eigenschaften und ist dann selbst sozusagen seiner Information beraubt.
Es ist also kein echter Kopierprozess, sondern eine vollständige Informationsübertragung.


 
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